Die Futures deuten auf eine Erholung nach vier aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Kursverlusten hin. Der Anstieg erfolgt, während die Ölpreise um mehr als 3% von ihren jüngsten Höchstständen zurückgehen und damit den Inflationsdruck lindern, der die Renditen von Staatsanleihen zuvor auf Mehrjahreshochs getrieben hatte.
Die Futures tendieren nach drei aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Verlusten erneut nach unten. Der Ölpreisanstieg infolge der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran rückt das Thema Inflation ebenso in den Fokus wie der heutige Bericht zu den Erzeugerpreisen. Für die geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve in der kommenden Woche preisen die Märkte inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 62% für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein.
Die Futures geben nach, da der Brent-Ölpreis erstmals seit Juli über 100 USD pro Barrel gestiegen ist und die Inflationssorgen im Vorfeld der anstehenden Preisdaten weiter schürt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf rund 4,81% – den höchsten Stand seit fast drei Jahren.
Die US-Inflation stieg im August um 3,4% im Jahresvergleich und lagen damit im Rahmen der Markterwartungen. Der monatliche Anstieg belief sich auf 0,4%. Die Kernrate ohne Nahrungsmittel und Energie sank auf 2,4% YoY. Der Index für alle Güter ohne Nahrungsmittel und Energie stieg im August um 0,3%. Im Jahresvergleich betrug der Anstieg 2,4%, nach 2,5% im Juli. Der Benzinindex legte um 3,9% zu und trug zu mehr als einem Drittel des monatlichen Gesamtanstiegs bei. Der Wohnungsin