Broadcom hat mit seinen Q3-Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 erneut Rekorde aufgestellt. Der Umsatz von 29,6 Mrd. USD übertraf die Konsensschätzung von 29,43 Mrd. USD (+86% YoY), der Gewinn je Aktie von 3,32 USD schlug die Prognose von 3,24 USD (+96% YoY). Der KI-Halbleiterumsatz verdreifachte sich auf 16,7 Mrd. USD und machte erstmals 56% des Gesamtumsatzes aus. Das Infrastructure-Software-Segment steuerte 8,75 Mrd. USD bei (+29% YoY).
Snowflake hat seine Q2-Zahlen vorgelegt und die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn deutlich übertroffen. Der Umsatz von 1,55 Mrd. USD lag über dem Konsens von 1,48 Mrd. USD, der Gewinn je Aktie von 0,62 USD übertraf die Prognose von 0,45 USD. Der Produktumsatz beschleunigte zum dritten Quartal in Folge auf 37 Prozent Wachstum — ein Anstieg um 7 Prozentpunkte seit Q4 FY2026 und der größte relative Übertreff in der Unternehmensgeschichte.
Die Futures notieren leicht im Plus, da Anleger die nachgebenden Renditen von Staatsanleihen gegen erneute geopolitische Spannungen im Nahen Osten und hohe Ölpreise abwägen. Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran kam es zu neuen Angriffen im Bereich des Persischen Golfs, was die Rohölpreise kräftig nach oben trieb. Zwar sind die Notierungen von ihren nächtlichen Höchstständen zurückgekommen, doch liegt Brent weiterhin bei 95 bis 97 USD und WTI bei 91 bis 93 USD pro Barrel.
Die US-Erzeugerpreise stagnierten im Juli saisonbereinigt bei 0,0% und lagen damit unter den Erwartungen von 0,2%, nachdem sie im Juni leicht um 0,1% gesunken waren. Das BLS meldete damit den zweiten Monat in Folge ohne Preisanstieg. Im Jahresvergleich lag die Erzeugerpreisinflation bei 4,7% – unter den Konsenserwartungen von 4,9%. Der Jahreswert setzt damit seinen Rückgang vom Hoch bei 6,5% im Mai fort.