Die Futures notieren höher, während sich Investoren auf eine wichtige Woche vorbereiten, die von den Quartalszahlen der großen Technologiekonzerne, der Zinsentscheidung der Federal Reserve und neuen Inflationsdaten geprägt sein wird. Die Märkte versuchen, sich zu stabilisieren, nachdem der S&P 500 und der Nasdaq Composite die zweite Woche in Folge mit Verlusten abgeschlossen haben.
Tesla hat seine Q3-Zahlen vorgelegt und ein gemischtes Bild abgeliefert. Der Umsatz von 28,05 Mrd. USD verfehlte die Konsensschätzung von 28,25 Mrd. USD leicht, während der Gewinn je Aktie von 0,48 USD die Prognose von 0,45 USD übertraf. Das Automotive-Segment sank um 3 Prozent auf 20,56 Mrd. USD, doch die Bruttomarge ohne Regulatory Credits verbesserte sich sequenziell von 16,3 auf 18,1 Prozent. Das Services-Segment wuchs 33 Prozent auf 4,61 Mrd. USD.
Meta hat seine Q3-Zahlen vorgelegt und den Umsatzkonsens übertroffen. Der Umsatz stieg um 26 Prozent auf 64,6 Mrd. USD gegenüber der Konsensschätzung von 63,41 Mrd. USD. Der Gewinn je Aktie von 3,83 USD verfehlte die Prognose von 5,46 USD — allerdings ausschließlich wegen einer einmaligen Vergleichszahlung von 9,9 Mrd. USD an 52 US-Bundesstaaten im Zusammenhang mit dem Jugendschutz. Bereinigt um diese Belastung wäre das operative Ergebnis um 11 Prozent gestiegen.
Die US-Erzeugerpreise explodierten im September saisonbereinigt um 1,3% und lagen damit dramatisch über den Erwartungen von 0,5%, nachdem sie im August um 0,5% zugelegt hatten. Das BLS meldete damit den stärksten monatlichen Anstieg seit März 2022 (+1,7%). Im Jahresvergleich schoss die Erzeugerpreisinflation auf 6,3% – massiv über den Konsenserwartungen von 5,3% und der höchste Wert seit Dezember 2022 (6,4%).