Die Aktienfutures zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich, nachdem eine weitere Welle von Quartalszahlen aus dem Technologiesektor erneute Verkäufe bei Software- und Halbleiteraktien ausgelöst hatte. Trotz insgesamt solider Ergebnisse stehen die Bewertungen unter Druck: Die Aktien von Western Digital und Sandisk gaben im vorbörslichen Handel stark nach, da ihre Zahlen und Prognosen die hohen KI-Erwartungen nicht erfüllten.
SpaceX hat seinen ersten Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen vorgelegt und in allen Kernkennzahlen die Erwartungen deutlich übertroffen. Der Umsatz von 7,8 Mrd. USD lag 14 Prozent über dem Konsens, das Adjusted EBITDA erreichte 3,5 Mrd. USD (+191% YoY). Der zentrale operative Datenpunkt: Das KI-Segment erreichte mit 1,1 Mrd. USD Adjusted EBITDA erstmals die Gewinnschwelle bei einem Umsatzsprung von 247 Prozent auf 2,56 Mrd. USD.
AMD hat seine Q2-Zahlen vorgelegt und in allen Kernkennzahlen die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz von 11,54 Mrd. USD lag 2 Prozent über dem Konsens, der EPS von 1,66 USD schlug den Konsens um 3 Prozent — auf Vergleichsbasis wuchs der Gewinn je Aktie um 82 Prozent YoY. Der zentrale operative Datenpunkt: Das Data-Center-Segment verdoppelte sich mehr als YoY auf 6,7 Mrd. USD (+107% YoY) und macht mittlerweile 58 Prozent des Konzernumsatzes aus — gegenüber 42 Prozent ein Jahr
Die US-Erzeugerpreise fielen im Juni saisonbereinigt um 0,3% und lagen damit deutlich unter den Erwartungen von 0,0%, nachdem sie im Mai noch um 0,6% gestiegen waren. Das BLS meldete damit den ersten Rückgang seit Monaten – eine dramatische Umkehr nach zwei Monaten mit massiven Preisanstiegen. Im Jahresvergleich erreichte die Erzeugerpreisinflation 5,5% und lag damit deutlich unter den Konsenserwartungen von 6,2%. Trotz des Rückgangs bleibt der Jahreswert auf historisch erhöh