Die Futures notieren heute Morgen im Minus, da die Anleger schwächere als erwartete Inflationsdaten gegen die erneute Schwäche bei Halbleiteraktien abwägen. Der Verbraucher- und Erzeugerpreisindex fiel besser als erwartet aus, was die Hoffnung auf eine nachlassende Inflation und einen unveränderten Leitzins der Federal Reserve stärkt. Dennoch belastet die Schwäche im Technologie- und Halbleitersektor den Markt.
Die Aktienfutures notieren heute Morgen leicht im Plus, wobei Technologiewerte den Anstieg anführen. Nach schwächer als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten (CPI und PPI) haben sich die Sorgen vor einer weiteren geldpolitischen Straffung durch die Federal Reserve spürbar verringert. Der Erzeugerpreisindex sank im Juni um 0,3%, was die Erwartung stärkt, dass die Fed die Zinsen bei ihrer Sitzung im Juli unverändert lassen wird.
Die Futures präsentieren sich heute Morgen uneinheitlich. Während die Dow-Futures leicht nachgeben, legen die Nasdaq-Futures zu, da sich Halbleiterwerte von den Verlusten des Vortages erholen. Die Märkte agieren zurückhaltend, da Anleger neben dem Beginn der Quartalsergebnisse großer US-Banken auch auf den heutigen Verbraucherpreisindex (CPI) und die Anhörung von Fed-Gouverneur Kevin Warsh vor dem Kongress warten.
Die US-Erzeugerpreise fielen im Juni saisonbereinigt um 0,3% und lagen damit deutlich unter den Erwartungen von 0,0%, nachdem sie im Mai noch um 0,6% gestiegen waren. Das BLS meldete damit den ersten Rückgang seit Monaten – eine dramatische Umkehr nach zwei Monaten mit massiven Preisanstiegen. Im Jahresvergleich erreichte die Erzeugerpreisinflation 5,5% und lag damit deutlich unter den Konsenserwartungen von 6,2%. Trotz des Rückgangs bleibt der Jahreswert auf historisch erhöh