Die Futures zeigen sich kaum verändert, da sich Anleger vor der nach Börsenschluss anstehenden Veröffentlichung der Nvidia-Quartalszahlen weitgehend zurückhalten. Investoren suchen nach Anzeichen dafür, dass der massive Investitionszyklus im Bereich der KI-Infrastruktur anhält; die Wall Street rechnet mit einem Quartalsumsatz von rund 92 Milliarden USD. Angesichts der Gewichtung von Nvidia in den wichtigen Indizes könnte ein deutliches Übertreffen oder Verfehlen der Erwartung
Die Futures deuten auf einen festeren Handelsauftakt hin, da sich Technologieaktien von den Kursverlusten des Montags erholen. Der Anleihemarkt sorgt für Entspannung: Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen ist auf rund 4,67% gesunken, die 30-jährige Rendite liegt bei etwa 5,21%. Zudem richtet sich der Blick auf den am Mittwoch anstehenden PCE-Inflationsbericht; Volkswirte erwarten einen monatlichen Anstieg um 0,1%.
Die Futures auf US-Aktienindizes deuten auf einen schwächeren Handelsauftakt hin, nachdem alle drei großen Indizes in der vergangenen Woche Verluste verzeichnet hatten. Besonders Technologieaktien stehen aufgrund des jüngsten Anstiegs der Anleiherenditen unter Druck. Ein wichtiger Impulsgeber in dieser Woche sind die am Mittwoch erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia.
Die US-Erzeugerpreise stagnierten im Juli saisonbereinigt bei 0,0% und lagen damit unter den Erwartungen von 0,2%, nachdem sie im Juni leicht um 0,1% gesunken waren. Das BLS meldete damit den zweiten Monat in Folge ohne Preisanstieg. Im Jahresvergleich lag die Erzeugerpreisinflation bei 4,7% – unter den Konsenserwartungen von 4,9%. Der Jahreswert setzt damit seinen Rückgang vom Hoch bei 6,5% im Mai fort.