Die Futures deuten auf einen schwächeren Handelsauftakt hin, da Anleger zu Beginn des Septembers mit einer erneuten Kombination aus geopolitischen Risiken, höheren Ölpreisen und steigenden Anleiherenditen konfrontiert sind. Im Fokus stehen der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sowie der JOLTS-Bericht für Juli.
Die Futures notieren leicht im Minus, da Anleger den Monat August vor dem Hintergrund erneuter geopolitischer Sorgen und Inflationsängste abschließen. Neue Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran haben den Ölpreis stark nach oben getrieben: Brent stieg auf über 90 USD, WTI notiert bei rund 86 USD pro Barrel.
Die Futures notieren am Freitag nach der am Donnerstag durch das Thema KI befeuerten Rallye leicht im Minus, während sich die Aufmerksamkeit auf die erste große Grundsatzrede von Fed-Chef Kevin Warsh beim Symposium in Jackson Hole richtet. Anleger erhoffen sich Klarheit darüber, wie die Federal Reserve auf die weiterhin über dem Zielwert von 2% liegende Inflation, den sich abkühlenden Arbeitsmarkt und die ungewöhnlich hohen Renditen langfristiger Staatsanleihen reagieren wird
Die US-Erzeugerpreise stagnierten im Juli saisonbereinigt bei 0,0% und lagen damit unter den Erwartungen von 0,2%, nachdem sie im Juni leicht um 0,1% gesunken waren. Das BLS meldete damit den zweiten Monat in Folge ohne Preisanstieg. Im Jahresvergleich lag die Erzeugerpreisinflation bei 4,7% – unter den Konsenserwartungen von 4,9%. Der Jahreswert setzt damit seinen Rückgang vom Hoch bei 6,5% im Mai fort.