Die Aktienfutures notieren überwiegend niedriger, da sich nach dem Presidents' Day-Wochenende erneute Besorgnis über die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Technologie- und Softwarewerte breit macht. Die Märkte zeigen sich risikoscheu und schwächer, während europäische Indizes wie der STOXX 600 leicht im Plus tendieren und geopolitische Entwicklungen mit Stärke in Gesundheitswesen und Energie abgewogen werden.
Der heutige Handelstag steht ganz im Zeichen des Presidents' Day – die US-Börsen bleiben geschlossen, was für ein ruhigeres Marktumfeld an den europäischen Handelsplätzen sorgen dürfte. Ohne die gewohnten Impulse aus New York richten Anleger den Blick verstärkt auf heimische Unternehmensnachrichten und die weitere Entwicklung an den asiatischen Märkten.
Die Aktienfutures tendierten weiter nach unten und setzten damit den Abwärtstrend des starken Ausverkaufs der vorangegangenen Sitzung fort. Nach Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex für Januar erholten sie sich jedoch teilweise: Die Gesamtinflationsrate sank, die Kerninflationsrate ging erwartungsgemäß zurück. Dies verstärkte die Markterwartung mehrfacher Zinssenkungen der US-Notenbank im laufenden Jahr.
Die US-Verbraucherpreise stiegen im Januar um 2,4% im Jahresvergleich und lagen damit unter den Markterwartungen von 2,5%. Der monatliche Anstieg belief sich auf 0,2%. Die Kernrate ohne Nahrungsmittel und Energie lag bei 2,5% YoY. Der Index für alle Güter ohne Nahrungsmittel und Energie stieg im Januar um 0,3%. Im Jahresvergleich betrug der Anstieg 2,5%. Der Wohnungsindex legte im Januar um 0,2% zu und war der größte Faktor für den monatlichen Anstieg des Gesamtindex.