Die Futures deuten auf einen festeren Handelsauftakt hin, da sich Technologieaktien von den Kursverlusten des Montags erholen. Der Anleihemarkt sorgt für Entspannung: Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen ist auf rund 4,67% gesunken, die 30-jährige Rendite liegt bei etwa 5,21%. Zudem richtet sich der Blick auf den am Mittwoch anstehenden PCE-Inflationsbericht; Volkswirte erwarten einen monatlichen Anstieg um 0,1%.
Die Futures auf US-Aktienindizes deuten auf einen schwächeren Handelsauftakt hin, nachdem alle drei großen Indizes in der vergangenen Woche Verluste verzeichnet hatten. Besonders Technologieaktien stehen aufgrund des jüngsten Anstiegs der Anleiherenditen unter Druck. Ein wichtiger Impulsgeber in dieser Woche sind die am Mittwoch erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia.
Walmart hat seine Q2-Zahlen vorgelegt und die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen — allerdings mit einem zentralen Wermutstropfen: Das vergleichbare US-Umsatzwachstum von 2,6 Prozent verfehlte den Konsens von 3,7 Prozent deutlich. Für Walmart U.S. ist es die erste Konsensverfehlung seit dem vierten Quartal 2019, also seit sechs Jahren. Die Deutsche Bank bezeichnete den Bericht als „schwierigen Tag für die optimistische Einschätzung von WMT".
Die US-Erzeugerpreise stagnierten im Juli saisonbereinigt bei 0,0% und lagen damit unter den Erwartungen von 0,2%, nachdem sie im Juni leicht um 0,1% gesunken waren. Das BLS meldete damit den zweiten Monat in Folge ohne Preisanstieg. Im Jahresvergleich lag die Erzeugerpreisinflation bei 4,7% – unter den Konsenserwartungen von 4,9%. Der Jahreswert setzt damit seinen Rückgang vom Hoch bei 6,5% im Mai fort.