Die Aktienfutures notieren leicht niedriger, da der Ölpreis wieder über die Marke von 100 US-Dollar gestiegen ist. Auslöser sind die erneute Verschlechterung der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie anhaltende Störungen in der Straße von Hormuz. Nach sechs aufeinanderfolgenden Wochen mit Gewinnen agieren die Anleger vorsichtiger und wägen robuste Wirtschaftsdaten sowie den anhaltend starken KI-Trend gegen gestiegene geopolitische Risiken ab.
Die Aktienfutures notieren leicht im Plus, gestützt durch einen Arbeitsmarktbericht für April, der die Prognosen deutlich übertroffen hat. Die Aktien der Chip-Hersteller erholen sich und treiben die Nasdaq-Futures wieder in Richtung ihrer Rekordstände. Der Ölpreis stieg zwar kurzzeitig über 100 USD aufgrund erneuter Spannungen zwischen den USA und dem Iran in der Straße von Hormuz, wurde von den Märkten jedoch weitgehend als vorübergehendes Ereignis eingestuft.
Die Aktienfutures notieren höher, gestützt durch einen erneuten kräftigen Rückgang der Ölpreise in Richtung der unteren 90-Dollar-Marke. Dieser Rückgang wird auf den Optimismus hinsichtlich eines möglichen Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran zurückgeführt und entlastet die Inflationserwartungen sowie das Zinsumfeld.
Die Gesamtbeschäftigung außerhalb der Landwirtschaft stieg im April um 115.000 – über den Erwartungen von 62.000, aber deutlich unter den streikverzerrten März-Werten. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 4,3 Prozent und erfüllte damit die Erwartungen. Der April-Wert ist der erste seit Monaten, der nicht durch Streiks oder deren Nachwirkungen verzerrt wird.